Jahr 1971

 

 

 

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Jahrgang 1971

Bücher

Ingeborg Bachmann: Malina.
'Malina', der erste und einzige Roman der Lyrikerin Ingeborg Bachmann, ist das Buch einer Beschwörung, eines Bekenntnisses, einer Leidenschaft. 'Malina' ist wohl die denkbar ungewöhnlichste Dreiecksgeschichte: weil zwei der Beteiligten in Wahrheit eine Person sind, 'eins sind' und doch jede Person 'doppelt' ist.
''Malina' hat gerade in den exzentrischen Phasen etwas von einem Protokoll, schrieb Joachim Kaiser in der 'Süddeutschen Zeitung', 'von einem Dokumentationstext über eine schwierige Seele... Ein Liebesroman, der vollkommen verzichtet auch auf die winzigste erotische Gewagtheit... In einer Sprache, die sich den direkten, großen Gefühlen zu stellen sucht. Ein aufregendes, schönes, antimodisches Buch. Poetisch im Sammeln menschlicher Möglichkeiten.'Ingeborg Bachmann, 1926 in Klagenfurt geboren, starb 1973 in Rom. 'Malina' wurde 1990 unter der Regie von Werner Schroeter verfilmt.

 

 

Heinrich Böll: Gruppenbild mit Dame
Ein Erzähler, dessen Beobachtungsgabe kaum zu übertreffen ist und dessen Sensibilität und Phantasie keine Grenzen kennt, schöpft aus dem vollen.« Marcel Reich-Ranicki Leni Pfeiffer, geborene Gruyten, Jahrgang 1922, lernt während des Krieges den sowjetischen Kriegsgefangenen Boris kennen und lieben, besorgt ihm einen deutschen Pass und muß erfahren, daß er in einem Lager der Amerikaner umkommt. Inzwischen ist sie achtundvierzig, und ihr gemeinsamer Sohn sitzt im Gefängnis, weil er auf seine Weise ein an der Mutter begangenes Unrecht korrigieren wollte ...
Ein ironisch als »Verf.« eingeführter Autor rekonstruiert aus hinterlassenen Zeugnissen, aus Gesprächen und Erinnerungen das Leben dieser Frau. Heinrich Böll ist mit diesem inzwischen zum Klassiker gewordenen Roman ein gestalten- und episodenreiches Panorama der deutschen Vor- und Nachkriegsgeschichte gelungen. PUBCOMMENTS: »Noch nie war bei Böll eine solche Fülle der Motive und Milieus, der Fakten und Figuren, der Stoffe und Schauplätze zu finden. In manchen Kapiteln jagt förmlich ein Einfall den nächsten. Ein Erzähler, dessen Beobachtungsgabe kaum zu übertreffen ist und dessen Sensibilität und Phantasie keine Grenzen kennt, schöpft aus dem vollen.« Marcel Reich-Ranicki in der ›Zeit‹
 

 

Max Frisch: Wilhelm Tell für die Schule
Die Tell-Sage zählt zu den berühmten nationalen Mythen. Seit Schiller gilt sie als klassischer Besitz von Triumph des Freiheitswillens über Unterdrückung. An den Schulen wird sie so weitergereicht. Gerade für die Schule erzählt Max Frisch die Teil-Geschichte neu. Seine Sprache ist lakonisch, seine Darstellung souverän, ja heiter. Ein nationaler Mythos wird demontiert: die Vorgänge von 1291 werden aus der Gegenwart von 1970 gesehen und interpretiert.

 

 

Literaturpreise 1971

Nobelpreis für Literatur

Pablo Neruda (Chile)

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Marion Gräfin Dönhoff

Georg-Büchner-Preis

Uwe Johnson

Schiller-Gedächtnispreis

Gerhard Storz

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